Die für FTC-Investoren wichtigste Innovation betrifft die technischen Handelssysteme aller FTC Futures Fonds.
Innovationen für die technischen Handelssysteme
Hier wurden im Lauf des Sommers zwei wichtige neue Komponenten implentiert: Zum einen ist das ein zusätzliches System, welches das Risikomanagement signifikant verbessern soll, indem es den Investitionsgrad dynamisch und abhängig von der jeweiligen Marktsituation regelt. Dieses „Risk-Overlay“ basiert wie alle anderen Komponenten auf rein technisch-systematischen Faktoren und kann bei erhöhtem Rückschlagsrisiko das vorgegebene Maximum des in Futures-Positionen gebundenen Fondskapitals innerhalb einer vorgegeben Bandbreite absenken.
CEO Eduard Pomeranz verspricht sich von dieser Neuentwicklung des FTC Research-Teams eine nachhaltige Senkung der zwischenzeitlichen Rückschläge, warnt aber gleichzeitig vor überzogenen Erwartungen: „Dynamische Risikosteuerung ist kein Allheilmittel: Weil sie auf Prognosen basiert und diese auf Finanzmärkten generell unsicher sind, kann es selbstverständlich auch zu Fehlsignalen kommen. In solchen Fällen kann der Ertrag geringer ausfallen, als wären wir ‚mit Vollgas’ unterwegs gewesen. Ich bin aber auf Basis der vorliegenden Daten sehr zuversichtlich, dass die Vorteile bei weitem überwiegen. “
Dynamischer Allokator im Futures-Handelssystem
Ebenfalls neu und seit kurzem auch voll implementiert ist ein weiteres Overlay, welches die Gewichtung der einzelnen Subsysteme im gesamten Systemmix dynamisiert. Aktuell besteht das Futures-Handelssystem der FTC aus fünf Sub-Systemen, die jeweils unabhängig voneinander Handelssignale auf der Grundlage unterschiedlicher Zeitfenster (von kurz- bis ultra-langfristig) generieren. Diese Sub-Systeme waren bisher statisch gewichtet – sie hatten also immer denselben Anteil am Handelskapital zur Verfügung. Ab nun kommt ein dynamischer Allokator zum Einsatz, der die Gewichtung der Systeme je nach Marktlage unterschiedlich steuern kann. Ziel ist auch hier eine Verbesserung der Risiko/Ertragsrelation
Weitere Neuerungen betreffen die Handels- und Zeichnungsbedingungen:
- Einheitliche Hürde für Folgeinvestments
Per 7. August wurden die Hürden für Folgeinvestments in alle Produkte auf 3.000 Euro (bzw. US-Dollar) vereinheitlicht. Anleger, die über ein Geldinstitut zeichnen, welches bereits Fondsanteile in seinem Depot hat, können somit etwa den FTC Futures Fund Classic bereits ab 3.000 Euro erwerben. Das trifft auf die meisten großen österreichischen Banken zu.
- Bald wöchentliche Kurse für FTC Classic
Im August wurde vom Verwaltungsrat des FTC Futures Fund Classic beschlossen, künftig wöchentliche Zeichnungsstichtage sowie offizielle Kurse (NAVs) zu bieten, statt wie bisher lediglich zur Monatsmitte und zum Monatsende. Die Änderung tritt allerdings erst nach Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde in Luxemburg in Kraft.
- Anmeldung zum öffentlichen Vertrieb in Österreich
Bereits bisher waren alle Futures Fonds von FTC in Österreich steuerlich vertreten sowie blütenweiß im Sinne der Investmentfondsrichtlinien, zum öffentlichen Vertrieb zugelassen ist bislang aber lediglich der FTC Futures Fund Classic. Um auch die anderen Produkte für Privatanleger einfacher zugänglich zu machen, hat FTC bereits im Juni eine Vertriebszulassung für die beiden anderen (in Gibraltar domizilierten) Futures-Fonds bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht beantragt. Sollte kein gegenteiliger Bescheid erlassen werden, tritt die tatsächliche Zulassung mit Mitte Oktober 2008 in Kraft.